Kann man von Büchern leben? Oder leben Bücher von ihren Autoren? Antworten hierauf finden sich - vielleicht - auf den folgenden Seiten. In jedem Fall aber ein paar Hinweise zu meinen aktuellen Texten, Lesungen, Projekten. Viel Spaß dabei!
Max Koller zum Fünften: Zwischen Imbiss und Schule, Krankenhaus und Frisörsalon wird in Schlossblick ermittelt.
Infos zu „Schlossblick“ gibt es jetzt auch auf facebook; einfach hier klicken! Und zum Liszt-Roman „Die Erstürmung des Himmels“ hier.
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Hier ein paar Verweise zu Seiten von Menschen, mit denen mich Freundschaft, Beruf oder Hobby verbindet.
Wer war wie lange auf Nonnenwerth? Wann konzertierte Liszt in Köln? Was hat Hermann Cohen mit all dem zu tun? – Einfach auf die einzelnen Themen klicken, dann öffnet sich ein kleiner Infokasten. Fragen, Anmerkungen, Korrekturen sowie Wünsche zur Erweiterung der Seite bitte an: info(at)marcus-imbsweiler.de.
Im Sommer 1841 besuchte Liszt die bei Remagen gelegene Rheininsel Nonnenwerth zum ersten Mal, und zwar auf Empfehlung des Fürsten Lichnowsky. Aber wie oft insgesamt? Liszts Angaben gegenüber seiner Biographin Lina Ramann sind nicht ganz eindeutig, und die lange gültige Meinung, er habe drei Sommer auf Nonnenwerth zugebracht, kann mittlerweile als widerlegt gelten. 1842 hielt er sich zwar im Rheinland auf, machte aber wohl nur kurz Station in Rolandseck, um 1843 mit Marie und den Kindern auf die Insel zurückzukehren. Seine Hoffnung, sich auf dem Rhein vom Tourneeleben erholen zu können, zerschlug sich rasch: „Nonnenwerth ist zu sehr von Kölner und Bonner Philistern überfallen“, so Liszts Urteil im Rückblick. Und weil für die Gräfin d'Agoult „schlechtes Wetter ohne Salon Entschädigungen nicht auszuhalten war“, überwog auch im privaten Bereich Bitterkeit.
Nonnenwerth, der Name sagt es, war Jahrhunderte lang ein Ort des Glaubens und der Zurückgezogenheit. Als Gründungsjahr des Klosters wird 1122 genannt, 1775 wurde das neue, heute noch erhaltene Gebäude eingeweiht. 1802, nach der Eroberung der linksrheinischen Gebiete durch Napoleon, ging diese Tradition zu Ende. Bis 1821 durften die verbliebenen Benediktinerinnen noch vor Ort bleiben, dann versteigerte die preußische Regierung die gesamte Insel. Aus dem Kloster wurde ein gehobenes und offenbar teures Hotel, das trotz der guten Verkehrsanbindung (Kahnstation) nicht wirtschaftlich zu führen war. Bald nach dem Rückzug des Hoteliers Schneider verkaufte die Inseleignerin Margarethe von Cordier Nonnenwerth an einen Orden. Ihre Tochter Auguste richtete 1846 eine Erziehungsanstalt der Franziskanerinnen ein, die als Privatgymnasium bis heute besteht.
Er war Jude, pianistisches Wunderkind und später Karmeliter. Sein Kosename lautete Puzzi, sein Künstlername Herr Herrmann, sein Ordensname Augustinus Maria. In diesen Bezeichnungen spiegelt sich ein wild bewegtes Leben, das zunächst von der Nähe zu Liszt erhellt und gleichzeitig überschattet war. Der 1820 (oder 1821?) geborene Puzzi Cohen folgte Franz und Marie ins Schweizer „Exil“ nach, begleitete sie auf ihren Reisen und erwies sich als zusehends unfähig, mit seinem überbordenden Talent etwas anzufangen. Von diversen Affären ist die Rede, von Spielsucht und Schulden. Mehrfach musste Liszt seinem ehemaligen Lieblingsschüler aus der Patsche helfen. Ein Versuch Cohens als Impresario Liszts scheiterte. Im Verlaufe des Jahres 1841 kam es zum endgültigen Bruch; aus welchem Anlass, ist ungeklärt. 1847, nach einem Erweckungserlebnis, trat der junge Mann zum katholischen Glauben über. Fünfzehn Jahre später gab es in Rom ein Wiedersehen mit Liszt. Im Januar 1871 starb Pater Hermann als Seelsorger französischer Truppen in Berlin an den Pocken.
Nein, es gibt keinerlei Hinweis darauf, dass Hermann Cohen jemals einen Fuß auf Nonnenwerth gesetzt hat. Marie d'Agoult hätte seine Anwesenheit garantiert mit dem ihr eigenen Zynismus kommentiert, auch Frau von Cordier wäre in ihrem Tagebuch auf einen solch illustren Gast eingegangen. Schließlich war Puzzi trotz seiner Jugend bereits eine literarische Figur, allen Lesern von George Sands Reisebriefen ein Begriff. Vorstellbar ist sein Aufenthalt auf der Insel dennoch. Immerhin hatte Cohen seinen Lehrer Liszt, trotz des Desasters in Leipzig kurz zuvor, noch im Winter 1840/41 nach England begleiten dürfen – und war dort mit Liszt zusammen aufgetreten. In einem Brief der Baronin von Czettritz vom 30.9.1841 heißt es sogar ganz konkret, Puzzi werde „in 14 Tagen“ auf der Insel sein.
Gedreht oder nicht gedreht – das ist die große Frage. Dass der Bogen in den letzten Tagen des Jahres 1839 einstürzte und dass er dank der Initiative Ferdinand Freiligraths mit Spendengeldern wieder aufgebaut wurde, steht außer Frage. Aber hat ihn der Restaurator, Dombaumeister Zwirner, tatsächlich gedreht? Ihn nach Norden ausgerichtet, so dass man nun auf den Drachenfels statt auf Nonnenwerth blickt? Bis vor Kurzem galt dies als ausgemacht. Aber auch in diesem Fall scheint sich die Sage verselbständigt, die alte Mär vom Riesen Roland ihre eigenen Fakten geschaffen zu haben. Denn nach jüngeren Forschungen (Klein/Thon 2010) gibt es keinen Beleg für einen entsprechenden Eingriff Zwirners. Freiligrath achtete vielmehr peinlich genau auf eine Wiederherstellung des Originalzustands („die gerettete Form des Bogens“), und dazu sollte auch die Blickrichtung durch das Rolandfenster gehört haben.
„Die zur Mitfahrt qualificierten Herren (...) werden freundlichst gebeten, sich längstens bis Freitag Mittags, Elogiusplatz Nr. 1, einschreiben zu wollen, weil spätere Anmeldungen, der zu treffenden Arrangements wegen, nicht mehr berücksichtigt werden können. Die Festordner“ Eine Lustfahrt, ja – aber organisiert will sie sein! Morgens um sechs brachen sie auf, die Musikenthusiasten aus der Domstadt, und ihr Besuch der Insel ging in die Liszt-Literatur ein. Die Berichte darüber lesen sich wie eine Kreuzfahrt ins Elysium der Töne: „Heiter war das im Freien veranstaltete Mahl“ – „Der Himmel war froh mit den Fröhlichen“ – „Immer lebendiger wurde die allgemeine Lust“ und so weiter. Misstrauisch macht dann allerdings der Kommentar der Frau von Czettritz, die behauptet, das bei Küpper eingenommene Mahl sei „mager“ gewesen.
Der pyromanische Exzess bei Liszts Ankunft in Köln, veranstaltet vom fröhlichen Kaufmann Küppers, hat tatsächlich stattgefunden, wenn auch einige Jahre früher. Anlass war damals der Besuch eines anderen hohen Herrn, des preußischen Kronprinzen Friedrich Wilhelm. Sulpiz Boisserée beschreibt in seinen Erinnerungen, wie in der Nähe von Nonnenwerth ein auf dem Schiff entzündetes Feuerwerk außer Kontrolle geriet und eine Dame an der Fußsohle verletzt wurde. Auch die im Roman erwähnten Lichtspiele am Ufer, Strohfackeln und Pechkränze, verdanken sich Boisserées Tagebucheinträgen von 1833.
Am 25. Juli 1841 macht ein Artikel in der Kölnischen Zeitung auf die akute Tollwutgefahr in der Stadt aufmerksam. Die Mittel zur Eindämmung der Seuche sind rabiat: Vierzig Tage lang müssen alle Hunde von ihren Besitzern an der Leine gehalten werden. Freilaufende Tiere werden vom Wasenmeister eingefangen und, falls sich bis dahin kein Halter meldet, nach drei Tagen getötet. Verstöße gegen diese Anordnungen werden mit Geldbußen geahndet. Als Liszt am 22. August in Köln eintraf, hatte die Verordnung also noch Bestand. Und noch etwas später, am 16. Oktober, veröffentlichte dieselbe Zeitung Benjamin Kovács’ altes Tatarenrezept gegen die Tollwut – mit all den im Buch genannten Verabreichungsempfehlungen und Beglaubigungsschreiben.
An dem im Roman genannten Datum, dem 29. August 1841, fand die feierliche Eröffnung des „Hôtel de l’Europe“ in Königswinter statt. Besitzer war jener Friedrich Carl (Charles) Groyen, der bereits den Gasthof „Zum Rolandseck“ betrieb. Das „sowohl durch seine Größe, als auch durch seine geschmackvolle Façade imponirende Gebäude“ wurde erst nach dem Zweiten Weltkrieg abgerissen. Auch wenn wir die Gästeliste jenes Tages nicht kennen, dürfte der junge Bürgermeister Mirbach anwesend gewesen sein. Die Vorbeifahrt Metternichs „auf reich beflaggtem kölner Dampfboote“ ist hingegen belegt, ebenso das Absingen patriotischer Rheinlieder. Und bei der Menüfolge orientiert sich der Roman an jenem Galadiner, das 1842 in Köln stattfand, als die Grundsteinlegung zum Weiterbau des Doms gefeiert wurde.
Heine wird im Text öfter erwähnt als jeder andere Dichter. Mit Recht, denn von ihm aus lassen sich Verbindungslinien zu zahlreichen Protagonisten des Romans ziehen. Nicht nur zu Liszt, der d’Agoult und der Sand, die er porträtierte und mit denen er bekannt war. Sondern auch zu Wolfgang Müller von Königswinter, der ihn noch im selben Jahr 1841 in Paris besuchte und nach seinem Tod ein Versgedicht „Höllenfahrt von Heinrich Heine“ verfasste. Zum Fürsten Lichnowsky, den Heine im „Atta Troll“ als Schnapphahnski verspottete. Und zum Kölner Dom, dessen Wiederaufbau Heine als Mitglied des Pariser Dombauvereins unterstützte. Wie andere Liberale hoffte der Dichter, der Dom könne für die demokratische Zukunft Deutschlands, für geistige Einheit stehen. Doch schon bald trat Ernüchterung ein; 1843 kündigte Heine seine Mitgliedschaft wieder.
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Sie liegt in einer sagenumwobenen Gegend, die Rheininsel Nonnenwerth. Rolandsbogen und Drachenfels in Sichtweite, dazu eine herrschaftliche Klosteranlage, die längst ein Hotel beherbergt. Hierher zieht sich im Jahr 1841 der umschwärmte Klaviervirtuose Franz Liszt zurück. Mit ihm kommt Marie, seine Lebensgefährtin, deren wahren Namen nur Wenige kennen. Kein Wunder, dass diese „vie scandaleuse“ für reichlich Gesprächsstoff unter den Inselbewohnern sorgt. Auch George Sand, die skandalumwitterte Autorin, wird gesichtet, und schließlich trifft Liszts früherer Lieblingsschüler Hermann ein, der sich mit seinem Idol versöhnen will.
Immer mehr wird Nonnenwerth zum Pilgerort für Musikliebhaber und Liszt-Verehrer, die per Dampfschiff anreisen. An Ruhe und Entspannung ist daher nicht zu denken. Nach einem Benefizkonzert für den Wiederaufbau des Kölner Doms liegt die rheinische Musikwelt Liszt zu Füßen. Dafür kriselt es zusehends im Verhältnis mit Marie, die seinen Tourneeplänen kritisch gegenübersteht. Kurz vor Liszts 30. Geburtstag verschwindet Cäcilie, die Tochter eines benachbarten Hoteliers. Ab diesem Zeitpunkt überschlagen sich die Ereignisse im Leben des Künstlers.
„... lebendiger und atmosphärisch dichter Erzählstil ... große Schilderungen musikalischer Kunst ...“ (Rhein-Neckar-Zeitung)
Gmeiner-Verlag Meßkirch, Juli 2011 462 Seiten, Paperback ISBN 978-3-8392-1213-4 Preis 12,90 €
Ein Riesenwels, der einen Dackel auf dem Gewissen hat? In den Gewässern der Stadt Wolckenstein sollen sich eigenartige Dinge zutragen. Ein gefundenes Fressen für die Medien: Wie gefährlich lebt es sich in Wolckenstein? Der Landtagskandidat der Opposition haut in die Kerbe „Innere Sicherheit“. Für Bürgermeister Theo Tonseidel, Politneuling und ehemaliger Versicherungsvertreter, kommt es knüppeldick. Es geht schließlich um Wählerstimmen, die man seiner Partei abluchsen möchte. Nachdem in dem halben Jahr seit Amtsantritt alles glatt lief, bleibt nun weiterer Ärger nicht aus: Ein zwielichtiger Investor will mithilfe lokaler Geldgeber eine Neubausiedlung im Nachbarort verwirklichen. Welche Rolle spielt Tonseidel dabei? Beim großen Anglerfest werden die Knoten durchschlagen und Theo Tonseidel setzt zu einem weiteren Schritt auf der Karriereleiter an.
Conte-Verlag Saarbrücken, Oktober 2007 432 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag ISBN 978-3-936950-57-1 Preis 22,90 €
Mal einen Schnaps zuviel, schon ist man Bürgermeister! Theo Tonseidel hat eine Versicherungsagentur. Und einen schlechten Tag gehabt. Doch die drei Kurzen zum Feierabend könnten ihn den Führerschein kosten. Zum Glück kennt man ja den Orts-Sheriff noch aus der Schule. Als Gegenleistung könnte sich Theo etwas politisch engagieren, meint der. Das hatte der durstige Tonseidel eigentlich überhaupt nicht im Sinn gehabt. Doch einmal mittendrin, geht’s wie von selbst. Eine turbulente Polit- und Gesellschaftskomödie mit feinem Humor und echten, lebenden Figuren. Vorsicht, Sie könnten ihre Nachbarn wieder erkennen. Denn Wolckenstein ist überall.
Conte-Verlag Saarbrücken, Oktober 2007 432 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-941657-05-2 Preis 22,90 €
Musiker werden verhört. Eine Messe erzählt vom Schrecken des Krieges. Orden sind umzutauschen. Vier Erzählungen über klassische Komponisten fragen nach den Berührungspunkten von Musik und Gewalt. Gibt es diese Berührungen überhaupt? Sind sie vielleicht nur äußerlich, Ausnahmen von der Regel, dass die Musik die friedlichste aller Künste sei? Böse Menschen kennen keine Lieder, so heißt es doch. Aber stimmt das wirklich? Was die Klassiker der vergangenen 250 Jahre angeht, Komponisten wie Haydn, Schubert, Holst oder Schostakowitsch, so war ihr Leben von Konflikten überschattet, gehörten staatlicher Terror, Willkür und Machtpolitik zu ihrem Alltag. Welche Auswirkungen hatte dies auf ihr Schaffen? Und sind die jeweiligen Entstehungsbedingungen nicht ein wesentlicher Bestandteil jeder Komposition?
Conte-Verlag Saarbrücken, Oktober 2010 188 Seiten, Paperback ISBN: 978-3941657205 Preis: 14,90 €
Es ist ein Kreuz mit den lieben Angehörigen, vor allem wenn sie sich aus lauter Querköpfen und Sonderlingen zusammensetzen wie jene Sippschaft aus dem Nordhessischen. Über vier Generationen hinweg zeichnet Marcus Imbsweiler die „Verwandten auf dem Mars“ mit leichter Ironie und feinem Humor. Aber auch nachdenkliche und tragische Töne klingen innerhalb dieses familiären Geflechts an. Wie in einem Roman setzen sich die 14 Portraits von Eltern und Geschwistern, Omas und Onkeln zu dem Panorama einer ganzen Familie zusammen.
Conte-Verlag Saarbrücken, Juni 2008 182 Seiten, Paperback ISBN: 978-3-936950-58-8 Preis: 12,90 €
Max Kollers fünfter Fall: zwischen Feuerwurst, Haarsalon und Chirurgie.
Ein Lehrer wird erschossen. Die Ermittlungen führen Max Koller diesmal tief in den Heidelberger Süden. Dort, im Hasenleiser, steht Freds beliebter Schnellimbiss „Schlossblick“, beliebt bei Schülern wie Einheimischen. Auch die junge Inez, mit der der Verstorbene ein Verhältnis hatte, lässt sich gern bei Fred blicken. Kennt und deckt sie den Mörder? Oder stecken Schüler einer nahen Hauptschule dahinter? Und was hat der geheimnisvolle Fremde in der Heidelberger Chirurgie mit alledem zu tun? Von Koller verlangt dieser Fall vollen Körpereinsatz, bis hin zu einer neuen Frisur.
Gmeiner-Verlag Meßkirch, Februar 2011 369 Seiten, Paperback ISBN 978-3-8392-1242-4 Preis: 11,90 €
Ermittlungen zwischen Himmel und Erde: Der letzte Fall für Erwin Knautschke.
Der Himmel ist auch nicht mehr das, was er einmal war. Einzelzimmer, Roomservice, ewige Seligkeit - aber auch ein heftiger postmortaler Brummschädel. Zumindest bei Erwin Knautschke, dem Privatdetektiv aus Freiburg. Frisch verstorben, geht ihm das Gesäusel der Paradiesbewohner schon bald auf die Nerven, Nektar und Ambrosia sind auch nicht sein Fall. Wenn er wenigstens wüsste, wie er zu Tode gekommen ist! Und was soll dieser rätselhafte Zettel um seinen Zeh? Knautschkes Spürsinn ist geweckt. Und bald schon ahnt er: Antworten findet er nur auf der Erde ...
Monty Python trifft Reinhard Mey - eine Krimifarce mit Kultcharakter!
Gmeiner-Verlag Meßkirch, Februar 2011 324 Seiten, Paperback ISBN 978-3-8392-1121-2 Preis: 11,90 €
Max Kollers dritter Fall: Schüsse beim Heidelberger Herbst.
Das Heidelberger Altstadtfest als Anschlagsziel. Wer steckt dahinter, was sind seine Motive? Das Bekennerschreiben einer obskuren Gruppe taucht auf – bloß Trittbrettfahrer? Dann präsentiert der Vater eines der Opfer, ein italienischer Politiker und Berlusconi-Intimus, seine eigene Version der Hintergründe. Koller ermittelt und gerät selbst in Gefahr, als er der Wahrheit auf die Spur kommt.
Gmeiner-Verlag Meßkirch, Juli 2009 373 Seiten, Paperback ISBN 978-3-8392-1001-7 Preis: 11,90 €
Max Kollers zweiter Fall: Mord während einer „Figaro“-Aufführung.
Im altehrwürdigen Heidelberger Stadttheater wird eine junge Frau erwürgt. Mit ihrem Geliebten Bernd Nagel, dem Geschäftsführer des Philharmonischen Orchesters, ist ein Verdächtiger rasch gefunden. Der Journalist Marc Covet glaubt nicht an Nagels Schuld und beauftragt seinen Freund Koller mit Nachforschungen. Da geschieht ein zweiter Mord.
Gmeiner-Verlag Meßkirch, Juli 2008 467 Seiten, Paperback ISBN 978-3-89977-781-9 Preis: 11,90 €
Max Kollers erster Fall: eine Leiche auf dem Friedhof.
Wenn Koller nur wüsste, wer ihn mitten in der Nacht auf den Heidelberger Bergfriedhof bestellt hat! Und was weiß der Unbekannte über den Toten, der auf einem der Gräber liegt? Am nächsten Morgen ist die Leiche verschwunden. Koller aber hat jede Menge Ärger mit der Polizei und ein blaues Auge. Auf dem Marktplatz prügelt er sich mit Burschenschaftern und Autonomen. Erst allmählich wird ihm klar, dass die Lösung des Rätsels in der Vergangenheit liegt.
Gmeiner-Verlag Meßkirch, Juli 2007 419 Seiten, Paperback ISBN 978-3-89977-742-0 Preis: 11,90 €
Max Kollers vierter Fall: Prof. Albert Butenschön, der fast hundertjährige Chemiker und Molekularbiologe aus Heidelberg, gilt als einer der wichtigsten deutschen Nachkriegswissenschaftler. Warum wird auf das Büro der Historikerin Evelyn Deininger, die an einer Promotion über sein Leben und Werk arbeitet, ein Brandanschlag verübt? Hat Butenschön etwas zu verbergen? Oder stecken rabiate Studenten dahinter? Bei seinen Ermittlungen gerät Max Koller nicht nur zwischen die Fronten universitärer Scharmützel, sondern erfährt auch einiges über das Verhältnis von Politik, Wissenschaft und Moral …
Gmeiner-Verlag Meßkirch, Juli 2010 321 Seiten, Paperback ISBN 978-3-8392-1106-9 Preis: 11,90 €
In dieser Anthologie zu den Heidelberger Krimitagen 2009 sind Kurzgeschichten zum Thema „Wasser“ versammelt. Wasser ist Leben? Nicht immer. Nicht, wenn es um Verteilungskämpfe geht, um sauberes Quellwasser, um den Klimawandel oder einfach um den Biernachschub. Da endet der eine in der Kläranlage, der andere im Neckar. Mit dem kostbaren Nass wird gehandelt, betrogen und ermordet. Wie, wo und warum, steht in „Tödliche Wasser“. Mit Beiträgen von Horst Bosetzky (-ky), Carlo Schäfer, Friederike Schmöe, Walter Landin u.a.
Mein Kurzkrimi „Saures“ spielt in einer Region, die ich bislang eher vom Hörensagen als vom Bereisen kenne: Sachsen und Brandenburg. Zwischen Spreewald, Lausitz und Erzgebirge gibt es Wasserprobleme, von denen wir Wessis nur (alp-)träumen können.
Gmeiner-Verlag Meßkirch, Juli 2009 327 Seiten, Paperback SBN 978-3-8392-1024-6 Preis: 11,90 €
Noch eine Krimianthologie: Schauplatz ist die Kurpfalz, das Thema bekannt. Wie bringe ich einen um die Ecke, unter die Grasnarbe, in die ewigen Jagdgründe? Blutig geht es nicht immer zu, oft auch skurril und witzig. Texte von Wolfgang Ohler, Marlene Bach, Lilo Beil, Hubert Bär u.a.
In meinen Kurzkrimis geht es um den Heidelberger Halbmarathon („Unter zwei Stunden“), um ein schweres Ende („Abschiedsfax“) und ein leichtes Erdbeben („Stärke vier Komma acht“). Eine Ermittlungspanne trotz DNA-Nachweises ist das Thema von „Schrödingers Katze“, geschrieben vor dem Debakel um das Phantom von Heilbronn, und dann gibt es noch meine Lieblingszugabe bei Lesungen, „Stillleben mit Birne Hélène“.
Wellhöfer-Verlag Mannheim, Oktober 2008 208 Seiten, Paperback ISBN 978-3-939540-23-6 Preis: 12,90 €
Die Kurpfalz scheint ein beliebter Tummelplatz für Kriminelles zu sein. In dieser Anthologie geht es um die vielen Entdeckungen und Erfindungen, die tatsächlich oder angeblich in der Region gemacht wurden. Dass es dabei manchmal blutig oder heimtückisch, höchst kriminell eben zugeht, dafür sorgen Autorinnen und Autoren wie Carlo Schäfer, Fanny Morweiser und Monika Geier. Mein Beitrag beschäftigt sich, nicht ganz ernsthaft, mit einem Thema, das immer mal wieder für Aufregung in Heidelberg und Umgebung sorgt: der Plastination. Titel: „Mein Leben als Plastinat“
Gmeiner-Verlag Meßkirch, Februar 2011 369 Seiten, Paperback ISBN 978-3-8392-1127-4 Preis: 11,90 €
Ein Kurzkrimi, der in der Jokers-Anthologie „Endstation“ (2009) erschien. (pdf)
Ein Märchen. Wurde 2007 in der Zeitschrift „erostepost“ veröffentlich. (pdf)
Dramen sind nicht unbedingt meine Spezialität. Hier mal was Kurzes zum Lachen. (pdf)
Über „Butenschön“. September 2010 (jpg)
Über Regionalkrimis. Herbst 2010 (jpg)
Über „König von Wolckenstein“. Dezember 2007 (pdf)
Über „Bergfriedhof“. Dezember 2007 (Link)
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